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Erstes deutsches Netzwerk für Gesundheitskompetenz und -bildung gegründet
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Erstes deutsches Netzwerk für Gesundheitskompetenz und -bildung gegründet

Köln, den 10.01.2014. Unter Federführung des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) der Uniklinik Köln wurde am 10. Dezember 2013 in Köln das erste deutsche Netzwerk für Gesundheitskompetenz und -bildung gegründet. Auf der von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Auftaktveranstaltung diskutierten 20 nationale und inter­na­tionale Exper­ten aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen über die aktuellen Entwicklungen in der Gesundheits­kompe­tenz­­forschung. Dabei wurde deutlich, dass durch eine Vernetzung der Akteure in einem Netzwerk neue Impulse für die deutsche Situation gesetzt werden könnten. Zur Vorsitzenden bzw. stellvertretenden Vorsitzenden des Netzwerks wurden Frau Prof. Dr. med. Stephanie Stock von der Universität zu Köln sowie Frau Prof. Dr. rer. biol. hum. Marie Luise Dierks von der Medizinischen Hochschule Hannover gewählt.

Warum soll Gesundheitskompetenz gefördert werden?

Menschen müssen sich in Gesundheits- und Krankheitsfragen in einem zunehmend unübersichtlichen System aus Versorgungseinrichtungen, Kostenträgern und diversen Medien zurechtfinden und dabei versuchen, allein und/oder in der Kommunikation mit Behandlern für sich selbst die besten gesundheitlichen Entscheidungen zu treffen. Die Fähigkeit dazu wird als Gesundheitskompetenz bezeichnet, diese schließt kognitive Fähigkeiten, aber auch kommunikative und soziale Fähigkeiten ein. Wir wissen heute, dass eine niedrige Gesundheitskompetenz mit einem schlechten Gesundheitszustand zusammenhängen kann, deshalb wird international an Konzepten zur Erhöhung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung gearbeitet.

Hier setzen auch die Ziele des Netzwerks an. Es will durch interdisziplinäre Kooperation

  1. Die Gesundheitskompetenzforschung in Deutschland intensivieren
  2. Die Entwicklung gesundheitskompetenzförderlicher Institutionen und Strukturen fördern
  3. Gesundheitspolitische Strategien für eine neue Verankerung des Gedankens der Kompetenzerweiterung der Menschen entwickeln und umsetzen

Informationen unter http://gesundheitsoekonomie.uk-koeln.de
oder
http://patientenuniversitaet.de

 

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Stephanie Stock

Professorin für Gesundheitsökonomie und angewandte Patientenzentrierung  Kommissarische Leiterin des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie, Uniklinik Köln

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Prof. Dr. rer. biol. hum. Marie Luise Dierks

Patientenuniversität, Leiterin des Forschungsschwerpunkt Patientenorientierung und Gesundheitsbildung,

Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, Medizinische Hochschule Hannover

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