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EDCP-BRCA – Evaluation eines Decision Coaching Programms zur Entscheidungsunterstützung im Rahmen der Prävention bei BRCA1/2-Mutationsträgerinnen

  • Projektbeschreibung: Das Projekt zielt darauf ab, die Entscheidungsfindung der Frauen durch ein strukturiertes, modulares und bedarfsadaptiertes Decision Coaching zu unterstützen. In bundesweit sechs Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs erfolgt eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie mit ca. 400 Frauen. Ratsuchende werden während des ersten Arztgesprächs für die Studie rekrutiert und per Zufall der Interventions- oder Kontrollgruppe zugeordnet. Die Teilnehmerinnen der Kontrollgruppe erhalten die Routineversorgung, die Teilnehmerinnen der Interventionsgruppe zusätzlich ein spezielles Decision Coaching. Die Ratsuchenden der Interventionsgruppe werden in ihrem Entscheidungsprozess aktiv von Pflege-fachkräften unterstützt. Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt ca. 2,1 Millionen Euro gefördert.
  • Laufzeit: August 2018 - 2021
  • Konsortialführung: Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) an der Universitätsklinik Köln (Prof. Dr. Stephanie Stock)


Erfassung und Optimierung der Leitlinienadhärenz im Indikationsstellungsprozess zur Herzkatheteruntersuchung bei stabiler Koronarer Herzerkrankung - ENLIGHT-KHK

  • Projektbeschreibung: Das übergeordnete Ziel des Projekts besteht in einer Analyse der aktuellen Versorgungssituation und Qualität der Indikationsstellung zur Herzkatheter Untersuchung bei Patienten mit KHK. Hierzu sollen mögliche Leitlinienabweichungen und ihr Ausmaß festgestellt werden bzw. die sich hieraus ergebenden Konsequenzen abgeschätzt werden. Vorgesehen ist ein Kostenvergleich der aktuellen Praxis mit einer hypothetischen leitliniengerechten Versorgung sowie die Analyse förderlicher und hemmender Einflussfaktoren einer leitliniengerechten Behandlung. Am Ende dieses auf 3 Jahre angelegten Projekts steht die Entwicklung von Empfehlungen zu Vertrags- und Vergütungsmodellen mit Anreizsystemen zur Umsetzung einer ressourceneffizienten und leitliniengerechten Versorgung im Sinne eines DMP-Moduls „Abklärung-KHK“.
  • Laufzeit: 2018 - 2021
  • Fördernde Institution: Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)


Entwicklung eines sektorenübergreifenden Versorgungs- und Qualitätsmanagements im Forschungsprojekt „Integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie“ (isPO)

  • Projektbeschreibung: Jährlich erkranken über 470.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Diagnose und Behandlung sind für viele Betroffene auch emotional und psychosozial belastend. Eine stabile emotionale und psychosoziale Situation von Krebspatienten kann die Wirksamkeit der medizinischen Therapien und damit die Heilungschancen unterstützen. Das isPO-Programm wird als integrierte, sektorenübergreifende Versorgung bereitgestellt. Das IGKE übernimmt als Konsortialpartner die Entwicklung eines sektorenübergreifenden Versorgungs- und Qualitätsmanagements. Das Versorgungskonzept wird in ein Versorgungsprogramm in Form von Behandlungspfaden operationalisiert. Federführende Institution ist die Klinik I für Innere Medizin der Uniklinik Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Hallek.
  • Laufzeit: 2017 – 2021
  • Fördernde Institution: Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)


GeMuKi - Gemeinsam Gesund: Vorsorge Plus für Mutter und Kind

  • Projektbeschreibung: Das Projekt ist im Bereich „Neue Versorgungsformen“ im Themenfeld: „Verbesserung der Kommunikation mit Patientinnen und Patienten und Förderung der Gesundheitskompetenz“ angesiedelt. Ziele des Projekts sind die Reduktion des Übergewichts- und Adipositasrisikos bei Mutter und Kind, Stärkung der Gesundheitskompetenz werdender Mütter, Vernetzung des medizinischen Fachpersonals (Gynäkologen, Hebammen, Pädiater) sowie Stärkung deren kommunikativer Kompetenz. GeMuKi ist eine komplexe Intervention, die aus mehreren Komponenten besteht und in Kooperation verschiedener Leistungserbringer durchgeführt wird. Das Evaluationskonzept berücksichtigt diese Vielschichtigkeit, indem quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung, die im Zuge der summativen Evaluation eingesetzt werden, durch qualitative Verfahren zur formativen Prozessevaluation ergänzt werden.
  • Laufzeit: 2017 - 2021
  • Fördernde Institution: Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)


Entwicklung und Pilotierung einer Entscheidungshilfe zur Unterstützung der Entscheidungsfindung im Rahmen der risikoadaptierten Prävention für Patientinnen / Ratsuchende mit pathogener BRCA1/2-Mutation.

  • Projektbeschreibung: Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung, Pilotierung und Evaluation einer evidenzbasierten Entscheidungshilfe für Frauen, die aufgrund einer pathogenen BRCA1/2-Mutation ein hohes Risiko für Brust- und/oder Eierstockkrebs tragen. Entwickelt werden zwei Modifikationen. Die eine richtet sich an Mutationsträgerinnen, die bisher nicht an Krebs erkrankt sind. Die Andere adressiert Mutationsträgerinnen mit einseitiger Brustkrebserkrankung. Nach Abschluss des Gesamtprojektes werden die evaluierten Entscheidungshilfe-Modifikationen zunächst im Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln und dann bundesweit in den Zentren des Deutschen Konsortiums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs sowie den kooperierenden Brustzentren etabliert. Damit wird die patientenzentrierte Beratung von Frauen mit pathogener BRCA1/2-Mutation in Deutschland erstmals um ein strukturiertes Angebot zur Entscheidungsunterstützung ergänzt.
  • Laufzeit: 2017 - 2020
  • Fördernde Institution: Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG.NRW)


Multidimensionale Analyse der Ursachen für die niedrige Prävalenz der ambulanten Peritonealdialyse in Deutschland (MAU-PD)

  • Projektbeschreibung: Erwartet wird die Identifikation und quantitative Analyse der Einflussfaktoren, welche die Entscheidung für bzw. gegen eines der beiden Dialyseverfahren (HD vs. PD) beeinflussen. Aus den Ergebnissen des vorliegenden Forschungsvorhabens wird ein Maßnahmenplan mit praktischen Lösungen erarbeitet. Dabei können sich Lösungsvorschläge ergeben, die auf der organisationalen (interne und/ oder externe Organisationsstrukturen und –prozesse), sowie auf der individuellen Ebene (Arzt oder Patient) ansetzen. Aus der Studie könnte sich z.B. die Entwicklung einer Handlungshilfe für behandelnde Nephrologen oder für betroffenen Patienten ergeben. Die Veröffentlichung der Ergebnisse in nationalen wie auch internationalen Publikationen, so wie die Diskussion dieser mit den beteiligten Akteuren ermöglichen einen öffentlichen Diskurs zu diesem Thema und bietet hierüber im Gespräch mit den Dialyseanbietern, den Kostenträgern sowie den weiteren Akteuren der Gesundheitsversorgung den Boden für gemeinsame Lösungsmöglichkeiten.
  • Laufzeit: 2017 – 2020
  • Fördernde Institution: Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)


CoRe-Net: Kölner Kompetenznetzwerk aus Praxis und Forschung. Teilprojekt OrgValue: Merkmale werteorientierter Versorgung aus der Perspektive von Versorgungseinrichtungen.

  • Projektbeschreibung: Im Rahmen des Projektes werden verschiedene Versorgungsorganisationen u.a. hinsichtlich ihrer Patienten- und Ressourcenorientierung sowie ihrer Barrieren und Förderfaktoren zur Implementierung patienten- und ressourcenorientierter Versorgung untersucht. Nach Porter et al. (2013) sollte sich die Umgestaltung der Versorgungsorganisationen hin zu Value-based Healthcare aus den Organisationen selbst heraus entwickeln.
  • Laufzeit: 2017- 2020
  • Fördernde Institution: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)


Methodische Herausforderungen gesundheitsökonomischer Evaluationen von Angeboten zur Gesundheitsförderung und Prävention – ein Overview systematischer Übersichtsarbeiten

  • Projektbeschreibung: Gesundheitsökonomische Analysen von Angeboten zur Gesundheitsförderung und Prävention (GuP) unterliegen im Vergleich zu klinischen Interventionen spezifischen methodischen Herausforderungen. Zur adäquaten Bewertung von GuP-Maßnahmen wurden etablierte gesundheitsökonomische Methoden angepasst. Ziel des Projekts ist es, methodische Probleme bei Durchführung gesundheitsökonomischer Evaluationen der GuP zusammenzufassen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Mittels eines Overviews wurden systematische Reviews zu Analysen im Bereich GuP untersucht. Die Analyseergebnisse zeigen, dass methodische Defizite weiterhin präsent sind und dadurch die Aussagekraft gesundheitsökonomischer Studien limitiert ist. Für künftige Untersuchungen sind sowohl eine Einhaltung etablierter Methoden zur Durchführung gesundheitsökonomischer Evaluationen sowie deren Weiterentwicklung erforderlich. Eine Orientierung für Anwender, Methodiker und Entscheider werden die formulierten Handlungsempfehlungen bieten.
  • Laufzeit: 2017- 2019
  • Fördernde Institution: Eigenmittel


Präferenzerhebung zu Behandlungseigenschaften des diabetischen Makulaödems (DMÖ) bei Patienten und Ophthalmologen

  • Projektbeschreibung: Zielsetzung dieser Arbeit war es, die Präferenzen von DMÖ-Patienten und Behandlern (Ophthalmologen) zu den Eigenschaften der DMÖ-Behandlung zu erheben und die Entscheidungs-prozesse und Kommunikationswege zwischen Patient und Arzt besser zu verstehen. Zur Erhebung von Patientenpräferenzen wurden Fokusgruppen oder Einzel-Interviews mit mindestens 20 Patienten und ca. 10-20 Einzelinterviews mit Experten durchgeführt.
  • Laufzeit: 2017 - 2018
  • Fördernde Institution: Bayer Vital GmbH


Evidence-based health promotion at Work (PROMO@WORK)

  • Projektbeschreibung: Ziel von promo@work ist es, ein gesundheitsförderndes Rahmenkonzept für Kleinunternehmen zu entwickeln. Dazu werden effektive Interventionen der betrieblichen Gesundheitsförderung für die Implementierung in Kleinstunternehmen angepasst. Der Fokus liegt auf lebensstilverändernden Maßnahmen der Selbständigen bzw. den Mitarbeitern von Kleinstunternehmen. Das IGKE entwickelt einen Kalkulator für die Berechnung des Return on Investment von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung aus Sicht von Selbständigen und Kleinstunternehmern.
  • Laufzeit: 2017 – 2019
  • Fördernde Institution: Finish Academy of Sciences


Evaluation von Hygiene-Maßnahmen an der Kölner Universitätsklinik (EHyM-KUK)

  • Projektbeschreibung: Das EHyM-KUK-Projekt ist das Nachfolgeprojekt von Theorie und Handlung zur Vermeidung von Infektionen in der Pflege (THINK). Im diesem Projekt werden nun auch Ärzte in das Programm eingeschlossen. Es soll der Nachweis der Effektivität der praktischen und interprofessionellen Fortbildung erbracht werden. Dabei wird mittels simulationsbasierten Modulen und OSCE eine Steigerung der Compliance-Rate der trainierten Hygienemaßnahmen erwartet. In der Folge soll es zur Reduzierung von Antibiotika-Verbrauch und nosokomialer Infekte, sowie eine Reduzierung von Kosten (Liegezeit, Infektionen; Antibiotikaverbrauch) durch strukturierte Hygiene-Edukation basierend auf innovativem interprofessionellem Fortbildungskonzept mit Blended Learning kommen. Eingeschlossene Fachrichtungen sind Viszeral Chirurgie, Urologie und Anästhesie. Neben dem Institut sind an diesem Projekt die Zentrale Krankenhaushygiene, das Kölner Interprofessionellen Skills Labs und Simulationszentrums (KISS) und das lokale klinische Studienzentrum der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie beteiligt.
  • Laufzeit: 2016 – 2020
  • Fördernde Institution: Bundesministerium für Gesundheit (BGM)