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Interprofessionelle Kooperation

Interprofessionelle Kooperation einschließlich der Implementierung und Analyse interprofessioneller Versorgungsabläufe im Krankenhaus


Ökonomischer Druck und der Mangel an Fachkräften erzwingen insbesondere in der stationären Versorgung das Überdenken tradierter Rollen- und Behandlungsmuster. In der Praxis zeigt sich dabei, dass die vielerorts geführte Diskussion „Delegation“ vs. „Substitution“ den aktuellen Sachverhalt in der Praxis verkürzt und der Problematik nicht gerecht werden kann. die Behandlung hochbetagter und chronisch kranker Patienten erfordert ebenso wie die Durchführung einer zunehmend individualisierten Krebstherapie im Krankenhaus neue Versorgungsabläufe mit neuen Rollen bzw. erweiterten Kompetenzen der bisherigen Rolleninhaber. Der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen schlägt vor diesem Hintergrund die Bildung von Poolkompetenzen und neuen Versorgungsmodellen vor. Welche Auswirkungen die einzelnen Modelle auf die Effizienz und Qualität der Versorgung haben werden, ist noch ungenügend untersucht. Als gesichert in der internationalen Literatur kann jedoch gelten, dass die Zusammenarbeit von Ärzten und Pflegenden in einem interprofessionellen Team zu einer höheren Patienten- und Berufszufriedenheit beiträgt. Forschungsprojekte in diesem Schwerpunkt sind:

  • Entwicklung, Implementierung und Evaluation eines interprofessionellen Curriculums zur Weiterbildung im Bereich „interdisziplinäre Onkologie“
  • Systematischer Literaturreview zur Frage „Delegation vs. Substitution“
  • Evaluation von Barrieren in der Leitlinienimplementierung in der ambulanten Pflege in den USA